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Eine erfolgreiche Content Strategie muss Resonanz erzeugen

4 Äpfel, einer davon rot und auffällig

Manche sagen: „Gegensätze ziehen sich an“. Doch die Psychologie weiß: So vereinfacht stimmt das nicht. Und: Das wird anstrengend.

Ja, manchmal macht es Spaß, Neues zu entdecken oder etwas anderes als das Gewohnte zu tun. Trotzdem sollte es „zu uns passen“. Wir müssen es mögen, es interessant finden – man kann auch sagen, die neue Idee muss Resonanz in uns auslösen.

Das „Aha-Erlebnis“ ist ein Ausdruck von Resonanz

Eine Marke ist wie eine Persönlichkeit. Durch ihr Auftreten, ihre Geschichten spricht sie Kundinnen und Kunden an. Eine gute Content-(Marketing-)Strategie baut darauf auf. Dabei argumentieren wir nicht auf der Sachebene, sondern sprechen Emotionen an. Ziel ist das Aha-Erlebnis und nicht die korrekte Erläuterung komplexer Zusammenhänge. Mit anderen Worten: Ziel ist „kognitive Leichtigkeit“ in der Kommunikation – was keinesfalls gegen inhaltliche Substanz, umfassende Information oder vollständige Darstellung spricht. Und es spricht auch nicht gegen witzige Einfälle oder ungewohnte Perspektiven. Die Kundinnen und Kunden müssen es nur noch nachvollziehen können.

Wer will, dass seine #ContentStrategie erfolgreich ist, muss vor allem Resonanz erzeugen. Dazu gehören Emotionen wie zum Beispiel ein „Aha-Erlebnis“ oder das Gefühl, bei der eigenen Marke gut aufgehoben zu sein. #trurnitBlog @trurnitGruppe http://trurn.it/wsaS

Menschen brauchen die Bestätigung, dass sie „richtig“ liegen

Das Gegenteil von „kognitiver Leichtigkeit“ ist „kognitive Dissonanz“. Die gilt es, zu vermeiden. Unser Gehirn braucht Bestätigung. Wenn wir einen Mantel gekauft haben, wollen wir hören, wie gut er uns steht, aber nicht, dass es das gleiche Modell in einem anderen Laden günstiger gegeben hätte. Und im Restaurant wollen wir nicht voll Neid auf den Teller unserer Begleitung schauen und dabei denken: „Das hätte ich auch nehmen sollen“.

Das menschliche Gehirn hasst kognitive Dissonanzen – sie widersprechen dem positiven Selbstkonzept.

Auch Ihre Marke muss Resonanz erzeugen

Als Marketingverantwortliche ist es unsere Aufgabe, Kundinnen und Interessenten das Gefühl zu vermitteln, dass sie an der richtigen Adresse sind. Ihre Werte und Auffassungen werden von unserer Marke geteilt. Durch die Identifikation mit unserer Marke stehen sie auf der richtigen Seite. Mit dem Kauf unseres Produkts handeln sie richtig.

Eine permanente Aufgabe: die Resonanzfähigkeit erhöhen

Um diese Gefühle erzeugen zu können, muss das Marketing zunächst herausbekommen, was den (potenziellen) Kundinnen und Kunden wirklich wichtig ist und auf welchen Ebenen sie angesprochen werden wollen. Es geht darum, systematisch die Resonanzfähigkeit zu erhöhen.

 

Ein kleiner Test:

Möchten Sie mal selbst erfahren, wie sich kognitive Leichtigkeit von harter Hirnarbeit unterscheidet? Dann machen Sie bei der folgenden Übung mit:

  1. Lesen Sie die geschriebenen Wörter laut vor (unabhängig von ihrer Schriftfarbe). So schnell wie möglich!

 

Und jetzt: Statt die Wörter zu lesen, nennen Sie die jeweilige Farbe, in der das Wort geschrieben ist. Wieder so schnell es geht.

Viel Spaß!

Lektüre-Tipp

„Resonate“ – ein Buch von Nancy Duarte zum Thema Resonanz bei Vorträgen und Präsentationen

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