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Warum funktioniert eine Content Strategie?

Es gibt jede Menge Gründe, warum eine Content-Strategie funktioniert. Zum Beispiel durch quantitative und qualitative Audits, tiefe inhaltliche Kompetenz, umfangreiche Content-Planungs- und QA-Prozesse bis hin zur kanalübergreifenden und strategischen Monetarisierung über Content. Das wichtigste Element einer Content Strategie aber ist, Achtung: Vertrauen!

Wussten Sie, dass wir 70 bis 80 Prozent unserer Entscheidungen unbewusst treffen? Hört sich unglaublich an, ist aber wahr. Verantwortlich dafür ist ein Teil unseres Gehirns, das limbische System, das für die Verarbeitung von Emotionen zuständig ist. Es erkennt, ob eine Information emotional ist, oder nicht. Wenn sie es nicht ist, wird sie aus dem Bewusstsein herausgefiltert und unterbewusst weiterverarbeitet. Wir bekommen das nicht einmal mit.

Packen Sie Emotion in Ihren Content, in Ihre Kommunikation

Also nochmal, weil es so wichtig ist:

„Alles, was keine Emotionen auslöst, ist für unser Gehirn wert-, sinn- und bedeutungslos.“

Das sagt Prof. Dr. Hans-Georg Häusel, Vordenker des Neuromarketings und einer der führenden Experten in der Marketing-, Verkaufs- und Management-Hirnforschung.

Na toll. Überlegen wir uns doch mal kurz, was wir den ganzen lieben langen Tag tun: Wir erklären, argumentieren, belegen, berechnen und belehren. Und kommunizieren damit geradewegs am limbischen System vorbei, direkt ins Unterbewusstsein. Was tun? Ein gute Taktik ist Storytelling.

Es gib es jede Menge Gründe, warum eine Content Strategie funktioniert. Das wichtigste Element aber ist Vertrauen. Und das speist sich aus emotionalen Geschichten, in denen Menschen sich wiedererkennen. #trurnitBlog @trurnitGruppe http://trurn.it/wjyU

Spannendes Storytelling weckt Emotionen

Seit Menschengedenken erzählen wir uns emotionale Geschichten, definieren uns über Geschichten und leisten sogar Weltreligionen damit Vorschub – die besten Beispiele einer funktionierenden Content-Strategie mit der Taktik Storytelling sind immer noch die Bibel oder der Koran. Durch ihre emotionalen Bilder und Geschichten, die über Menschen, ihre Erlebnisse, über Handlungen erzählen, treffen sie direkt ins limbische System und können bewusst verarbeitet werden.

Menschen wollen sich wiedererkennen

Lasst uns das als Vorbild nehmen – und Bedürfnisse, wie Zugehörigkeit und Identifikation, Spaß, Unterhaltung und Sicherheit in gut erzählte Geschichten verpacken und damit das Vertrauen aufbauen, das Grundlage einer jeden Geschäftsbeziehung, eines jeden Kaufs ist. Denn auch hier sind wir Menschen denkbar einfach gestrickt: Wir suchen nach Kontext und nach Resonanz. Wir müssen uns in Geschichten wiedererkennen und können dann erst eine nachhaltige Bedürfnisstruktur aufbauen. Oder ganz kurz:

  1. Das bin ja ich!
  2. Das will ich auch!

Like a friend

Eine Content Strategie in Verbindung mit Storytelling funktioniert also, weil sie Menschen über Emotionen anspricht, weil sie neben einer inhaltlichen Ebene auch die Beziehungsebene anspricht. Man könnte auch sagen, weil eine Content Strategie die Menschen ernst nimmt. Dafür arbeitet sie mit Inhalten, die Bedürfnisse der Menschen bedienen, auf Interessen und Leidenschaften und auch Ängste eingehen. Das tut eine Content Strategie aber niemals eingleisig, sondern immer mit einem Rückkanal – so erfahren wir nicht nur, ob unsere Botschaften ankommen, wir sie eventuell anpassen müssen, sondern kommen vor allem in einen Dialog mit unseren Zielgruppen.

Zielgruppen? Sagen wir doch zukünftig „Dialoggruppen“. Wir wollen unsere Kunden zukünftig wie Freunde behandeln – und auf Freunde zielt man nicht, man spricht mit ihnen.

Wenn Sie Fragen zu Content Strategie haben, zum Beispiel, wie Sie eine Content Strategie auf Ihre Unternehmens-, Marketing oder Kommunikationsziele ausrichten, melden Sie sich gerne bei mir!

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