Aufbau einer digitalen Reichweite – oder: Haben Sie einen PLAN D? | trurnit Blog

Aufbau einer digitalen Reichweite – oder: Haben Sie einen PLAN D?

Aufbau einer digitalen Reichweite

Die Zeiten ändern sich – und das nicht erst seit Corona. Digitale Medien sind auf dem Vormarsch und Ihre Kunden oder potenzielle Kunden surfen irgendwo im Netz, informieren und unterhalten sich über eine App – oder tun ganz etwas Anderes im digitalen Kosmos. Vielleicht hören sie auch gerade einen Podcast? Meistens wissen wir es nicht. Die große Frage also in aller Kürze: Wie erreichen Sie in Zukunft Ihre Kunden – wie bauen Sie eine digitale Reichweite auf und nutzen sie auch? Oder ganz einfach: Wie lautet Ihr PLAN D?

Wissen Sie noch, früher? Wir haben ein Print-Kundenmagazin gemacht, vielleicht noch einen Print-Newsletter, und die Welt war in Ordnung. Zugegeben, das ist etwas überspitzt, aber die analoge Reichweite Ihres Kundenmagazins verschaffte (und verschafft) uns traditionell den für Sie so wichtigen direkten Kundenzugang – hier können Sie Ihre Themen platzieren, Ihre Kunden emotional ansprechen und binden sowie vertrieblich agieren. Diese guten alten Zeiten sind vorbei. Die tolle Nachricht: Die neuen Zeiten sind besser.

Früher war alles besser. Oder vielleicht doch nicht?

Zuerst mal dies: Waren denn die alten Zeiten wirklich besser? Wussten Sie denn, wer das Kundenmagazin gelesen hat, wer den Newsletter, oder wer auf die Abverkaufsmaßnahme reagiert hat und wenn, wie? Hand aufs Herz: Wir wussten in Wirklichkeit meistens nur, wer gern Kreuzworträtsel löst und den Hauptgewinn des Leserbefragungs-Gewinnspiels einheimsen wollte. Konnten wir unterscheiden, wer von den Kunden ein klassischer Commodity-Kunde ist und wer an Zukunftsthemen interessiert ist? Hatten wir klar messbare und damit überprüfbare Ziele gesetzt? Steile These: Vielleicht war ja früher auch alles besser, weil wir so wenig wussten?

Der Aufbau von digitaler Reichweite ist ein Prozess, der für jeden unterschiedlich sein wird. Doch die Herangehensweise bleibt immer gleich: Status-Quo analysieren, Ziele formulieren, Maßnahmen definieren und den Erfolg messen. #trurnitBlog @trurnitGruppe http://trurn.it/G8ms

Keine Angst, es ist nur die Zukunft!

Die große Frage vom Anfang etwas ausführlicher: Wie schaffen Sie in einem content-strategisch aufgesetzten Prozess einen Aufbau der digitalen Reichweite, um auch zukünftig Ihre  “Strahlkraft“ zu gewährleisten, im Wettbewerb sichtbar zu bleiben und Ihre Verbindung zu Ihren Kunden halten zu können? Und wie denken Sie dabei in konkreten und gemeinsam erarbeiteten Zielen plus KPI (Key Performance  Indicator) – und wie überprüfen Sie die gesetzten Ziele? Wir haben da einen PLAN D. Übrigens, eines schon einmal vorab: Das Kundenmagazin einzustellen, ist nicht Teil unseres PLAN D, denn es wäre der größte Fehler, den sie in aller Schnelle begehen könnten. Ihre Kundenzeitung ist immer noch das Kommunikationsinstrument, mit dem Sie aktuell Ihre meisten Kunden erreichen, emotionalisieren und loyalisieren.

PLAN D doesn‘t kill the Kundenzeitung

Dafür gibt es mehrere Gründe: Im Durchschnitt wird die Kundenzeitschrift in 60% der Empfänger-Haushalte gelesen, die durchschnittliche Mitleserzahl liegt bei 1,1, das heißt pro Exemplar zwei Leser. Kundenmagazine sorgen insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten für mehr Transparenz. Dies schafft Vertrauen und fördert die Kundenbindung. Leser von Kundenmagazinen kaufen um 50% häufiger erneut Produkte eines Unternehmens und nutzen dreimal häufiger weitere Angebote. Die digitale Transformation führt in den wenigsten Fällen dazu, dass ein gedrucktes Medium einfach durch ein digitales ersetzt wird – aber es darf sich im Zuge der Digitalisierung verändern! Was ist also zu tun – was ist wichtig?

Wichtig ist nicht WAS, sondern DASS

Wenn wir über den Aufbau einer digitalen Reichweite sprechen, sprechen wir über einen Prozess, der für jeden von Ihnen unterschiedlich sein wird. Ihr PLAN D kann also ganz anders aussehen als der PLAN D für ein anderes Unternehmen. Der Start zum Aufbau einer digitalen Strahlkraft ist allerdings immer derselbe:

PLAN D – der Workshop zum Aufbau und zur Nutzung digitaler Reichweite

Das Wissen um den Aufbau digitaler Reichweite allein ist nicht der Schlüssel zum Erfolg. Das Geheimnis ist wie so oft, anzufangen und nicht einfach irgendwann wieder aufzuhören. Und natürlich ein guter PLAN D. In unserem gleichnamigen Workshop-Format entwickeln wir exakt diesen Plan wie folgt:

  1. Im ersten Schritte überprüfen wir in einem Vorab-Check, welche Kanäle und Medien aktuell zur digitalen Reichweitengenerierung genutzt werden und bewerten die Maßnahmen.
  2. Im zweiten Schritt erstellen wir ein klares Zielbild – warum machen wir, was wir machen, wie machen wir es und was genau machen wir. Dazu kommen folgende Faktoren: Zielverantwortung, Zielbudget und der Projektzeitraum, in dem die Ziele erreicht sein sollen.
  3. Im dritten Schritt fassen wir das Gelernte aus den ersten beiden Schritten zusammen und fokussieren: Wir formulieren eine erste These, mit welchen Aktionen/Maßnahmen wir unser Zielbild erreichen können.
  4. Im vierten Schritt fokussieren wir uns auf unsere Top-3-Maßnahmen, die wir in einem ersten Projektschritt umsetzen wollen. Diese Top-3-Maßnahmen werden wir in Breakout-Sessions grob skizzieren und in der nachgelagerten Projektphase in einer Sprint-Methodik (Planung – regelmäßige CheckUps – Sprintziele – Review/Retrospektive) planen.

Reicht das? Leider nein

Wie anfangs schon erwähnt ist die größte Gefahr für einen PLAN D, wenn man mittendrin einfach aufhört. Für die digitale Reichweite ist der Zeitpunkt, nachdem im Workshop Ziele gesetzt und im Verlaufe der Umsetzung sogar schon Reichweiten-Erfolge erzielt worden sind, der kritischste. Denn jetzt geht es darum, Ihr Reichweiten-Kapital in Erfolge umzusetzen: Was machen wir mit der gewonnenen digitalen Reichweite? Mögliche Ziele sind zum Beispiel, den Vertrieb zu stärken, einen digitalen Content Hub als zentrale Anlaufstelle für alle Marketing- und Kundenbindungs-Maßnahmen zu definieren oder auch eine datengesteuerte Ansprache konkreter Teilzielgruppen, wie zum Beispiel Ökostrom-Kunden oder elektromobilitätsaffine Zielgruppen.

Lassen Sie uns gemeinsam Ihren PLAN D entwickeln

Ihr größter Nutzen aus unserem gemeinsamen PLAN D ist schlicht und ergreifend, dass Sie einen PLAN D haben. Das mag sich im ersten Moment komisch anhören, soll so aber nicht gemeint sein, denn: Die allermeisten haben keinen PLAN D und Sie bauen damit einen Wettbewerbsvorteil auf und aus. Wir würden uns freuen, wenn wir uns gemeinsam überlegen, was Ihr konkreter PLAN D sein könnte. Aber was schreibe ich, wichtig ist ja nicht WAS, sondern DASS … In diesem Sinne: Gehen wir es an.

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