Windkraftausbau: Akzeptanz ist der Weg zum Erfolg | trurnit Blog

Windkraftausbau: Akzeptanz ist der Weg zum Erfolg

Windräder vor Bergkulisse mit rotem Himmel

Die aktuellen Zubauzahlen von Windkraft an Land sind katastrophal. Alle Prognosen sind sich aber einig, dass Deutschland die Windenergieanlagen an Land braucht, damit es bis 2045 klimaneutral wird. Doch nicht nur der Gesetzgeber macht der Branche aktuell zu schaffen. Auch das Thema Akzeptanz ist ein Dauerbrenner. Mit vier Schritten in der Kommunikation kommt man dem Projekterfolg näher.

Sicher ist, die Energiewende wird ohne den massiven Ausbau der Windkraft nicht gelingen. Und wer dieser Tage mit Bürgermeistern spricht, weiß, keine Kommune kommt am Thema Windkraft vorbei – ob sie will oder nicht. Flächennutzungspläne, Vorrangflächen, Bürgerinitiativen Pro und Contra. Wind wirbelt durch die Rathäuser. Ein Windpark kann eine lukrative Einnahmequelle für Gemeinden und Bürger sein. Wenn es die Idee zum fertigen Windpark schafft.

Denn es gilt dabei heute mehr denn je, neben Technik, Recht und Finanzierung, auch an den vierten Erfolgsfaktor zu denken – die Bürger:innen. Großprojekte hängen mittlerweile nicht mehr nur von harten Faktoren wie der technischen, rechtlichen und finanziellen Machbarkeit ab. Die Involvierung sowie Akzeptanz der Bevölkerung und relevanter Stakeholder ist als vierter und weicher Faktor zum Erfolgskriterium geworden.

Kein Windpark wird ohne Beteiligung der Bürger gebaut

Mittlerweile können Entscheidungen und Projekte nur umgesetzt werden, wenn sie von den Menschen angenommen werden. Anders ausgedrückt: zu jedem Projekt gehören eine Machbarkeitsstudie und ein Kommunikationsplan.

Kein Windpark wird ohne Beteiligung der Bürger gebaut. Deswegen gehört zu jedem Projekt eine Machbarkeitsstudie und ein Kommunikationsplan. #Windkraft #Energiewende #ErneuerbareEnergien #trurnitBlog @trurnitGruppe https://trurn.it/fuEw

Doch gerade kleine Gemeinden und Bürgergesellschaften tun sich oft schwer mit frühzeitiger und proaktiver Kommunikation. Die Gegner sind immer schnell dabei – gut organisiert, mit eigener Webseite und aktiver lokaler Pressearbeit. So gewinnen sie vielerorts die Kommunikationshoheit.

Als Kommunikationsdienstleister raten wir Gemeinden und Projektentwicklern, zu informieren und zu involvieren – bevor über einen gesprochen wird! So können sie den Bürgern Ängste und Vorurteile nehmen und Antworten auf die drängendsten Fragen zur Windkraft bieten sowie sachliche Informationen zu Streitthemen wie beispielsweise Infraschall. So individuell jede Situation auch ist, ein Vorgehen in vier Schritte hat sich bewährt:

4 Schritte zum Kommunikationserfolg

  1. Die Grundlage bildet eine umfangreiche Situationsanalyse mit Stakeholdermap. Gemeinsam mit vielen regionalen Multiplikatoren und Partnern ist diese schnell aufgesetzt und sollte kontinuierlich aktualisiert werden. Flankiert durch ein lokales Medienmonitoring haben sie alle Entwicklungen vor Ort im Blick und frühzeitig auf dem Schirm.
  2. Auf Basis der Stakeholdermap entwickeln wir ein Kommunikationskonzept. Hier legen wir Dramaturgie, zeitliche Reihenfolge und Kanäle der Ansprache der Zielgruppen fest. Wir erarbeiten Szenarien (Risiko-Analyse) und darauf aufbauend alternative Kommunikationswege.
  3. Dann geht es an die konkrete Umsetzung. Wir empfehlen, die Öffentlichkeit kontinuierlich und ganzheitlich über den Projektfortschritt zu informieren. Ob Pressemitteilung, Websitetext, Plakate, Anzeigen oder Advertorial im Wochenblatt: Wir übersetzen die in der Stakeholdermap identifizierten Themenfelder in strategische Textbeiträge. Wir setzen dabei auf einfache Kommunikation und interaktive Elemente.
  4. Und schließlich geht es darum, die öffentliche Meinung über das Medienmonitoring stets im Blick zu behalten. So können wir den Erfolg unserer Kommunikation überprüfen und haben Argumente potenzieller Gegner sowie die öffentliche Stimmungslage vor Ort im Blick, um zeitnah reagieren bzw. agieren zu können.

Das steigert die Akzeptanz vor Ort, sorgt für einen reibungsloseren Projektverlauf und ermöglicht auch kleinsten Gemeinden professionell zu kommunizieren. Mehr dazu unter: https://www.solar-consulting.de/akzeptanz

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