Fokus Lebensqualität: Smart City Lösungen in regionalen Lebensräumen | trurnit Blog

Fokus Lebensqualität: Smart City Lösungen in regionalen Lebensräumen

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Smart City Lösungen sind zurzeit in aller Munde. Von der Mega-City bis zur kleinen ländlichen Kommune. Muss man als EVU also jetzt sofort handeln, auf  den Trend aufspringen und mit dem Thema schnell Geschäft generieren?

Wie so oft im heutigen, digitalisierten Leben gibt uns Google die Antwort. Diesmal aber nicht über den allseits bekannten Google-Suchschlitz mit anschließend angezeigter Suchergebnis-Seite; sondern der Datenpool dahinter bringt interessante Fakten zutage. Google dokumentiert nämlich in einer umfassenden Datenbank alle eingegebenen Suchanfragen mit einem Zeitstempel – und das schon über viele Jahre. Und diese Daten lassen sich sichtbar machen:

Smart City Trend

Langfrist-Trend Smart City

So geschehen hier beim Themengebiet „Smart City“. Die Datenlage zeigt erstmal ganz nüchtern, dass das Interesse rund um dieses Thema über die Jahre hinweg stetig zugenommen hat. Analysiert man den Datensatz genauer, zeigt sich, dass sich die Höhen und Tiefen – die Standardabweichung – in einem engen Korridor bewegen. Das spricht für die Stabilität eines langfristigen Trends!

Smart City ist ein langfristiger, stabiler Trend

Anhand der allein nur in Deutschland vielen Millionen Suchanfragen wird deutlich, dass das Thema schon seit langer Zeit auf großes Interesse stößt. Das wiederum lässt auf einen hohen Bedarf schließen. Und alles dafür spricht, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Also kein Grund, nur aufgrund aktueller medialer Präsenz hektisch zu werden; aber eben auch Grund genug sich spätestens jetzt ernsthaft mit der konkreten Ausgestaltung für die eigene Region zu befassen. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Anders, als der Name suggeriert, sind Lösungen für #SmartCities sind nicht auf die Metropolen beschränkt. Auch ländliche Gebiete eignen sich für Konzepte. Aber: Der Bedarf muss stimmen! #trurnitBlog @trurnitGruppe http://trurn.it/j5Cn

Gefühlt ist das Thema erstmal auf den städtischen, metropolitanen Raum reduziert, das suggeriert einem ja schon das Wort „City“. Aber alles was technisch möglich ist erzeugt noch keinen Bedarf in den unterschiedlichen kommunalen Kontexten. Parkraumüberwachung macht in Großstädten Sinn, in großen Landgemeinden eben nicht. Müllstandsüberwachung in großflächigen Kommunen könnte aus der Perspektive heraus, die Leerungsrouten nach Dringlichkeit zu optimieren, Sinn machen. EVU können sich hier als Lösungsanbieter sehr gut positionieren. Während in einem kompakten Großraum hier weniger Spielraum besteht.

Der Bedarf muss stimmen!

Kurz auf den Punkt gebracht: Smart City ja, aber der Bedarf muss stimmen! Und dafür gilt es den Lebensraum und seine Bürger besonders gut zu verstehen. Die Chance für lokale und regionale Energieversorger und Stadtwerke.

Die Erkenntnis aus diesem Anschauungsbeispiel lautet also: Das Themengebiet „Smart City“ gewinnt aus Sicht einer interessierten Bevölkerung mit zunehmenden Digitalisierungsgrad immer mehr an Bedeutung und wird zu einem interessanten Handlungsfeld. „Einfach mal machen“, wie es in vielen Best-Practice-Studien heißt, würde ich unterschreiben; aber sicherlich sollte man vorab mit möglichst vielen Stakeholdern vor Ort den konkreten Bedarf vor Ort klären, damit die Umsetzung zweckdienlich ist und die Nutzer die Lösung akzeptieren.

Trendmonitor im Web

Mehr Infos zu unserem Trendmonitor – auch über das Themengebiet Smart City hinaus – finden Sie unter https://trendmonitor.trurnit.de

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